POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG (PTBS)

Die Posttraumatische Belastungsstörung folgt meist auf ein Trauma.

Ein Trauma ist das Erleben einer Situation, die größte Gefahr birgt, so dass Tod oder schlimmste körperliche Verletzung droht, wie bei schwerem Unfall, Katastrophen (Erdbeben etc.), Krieg, Vergewaltigung, Misshandlung, Folterung, ohne Chance sich zu schützen oder zu entrinnen.

Ob hieraus eine psychische Störung wie die PTBS resultiert, hängt davon ab, ob dieses Erleben einmalig oder wiederholt geschieht, wie lange es dauert, wie alt und wie reif die Person ist, ob Erholung möglich ist und ob schutzbietende menschliche Beziehungen vorhanden sind

Symptome der PTBS sind:

  • wiederkehrende belastende Erinnerungen (Bilder, Gedanken, Wahrnehmungen)
  • wiederkehrende Albträume
  • Handeln, Fühlen, als ob eine Wiederkehr des Traumas stattfände
  • Vermeidung von traumabezogenen Gedanken, Gefühlen, Gesprächen, Aktivitäten, Orten, Menschen
  • Unfähigkeit zur genauen Erinnerung
  • verminderte soziale Interessen, Aktivitäten
  • eingeschränkter Affekt
  • Gefühl der eingeschränkten Zukunft
  • Ein- / Durchschlafstörungen
  • Reizbarkeit, Wutausbrüche
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • übermäßige Vorsicht
  • übertriebene Schreckreaktion
Marianne Rappenglück
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