PLATZANGST (AGORAPHOBIE)

Das Wort Agora kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Platz“. Im alten Griechenland war damit der Marktplatz, das Kulturzentrum oder auch der Versammlungsplatz gemeint. Als Agoraphobie bezeichnet man eine Angst vor bestimmten Plätzen oder Orten, insbesondere vor weiten Plätzen, die aus diesem Grunde möglichst gemieden werden.

 

Situationen, vor denen sich Patienten mit Agoraphobie fürchten, sind vor allem öffentliche Auftritte in Verbindung mit Menschenansammlungen, Autofahren, Benutzen von öffentlichen Verkehrsmittel (besonders U-Bahn und S-Bahn) und Fahrstühlen, Einkauf in vollen Kaufhäusern oder Supermärkten, Kinoräume oder Theatersäle, aber auch das Alleinsein.

 

Allen diesen Situationen ist gemeinsam, dass die Betroffenen befürchten, einer möglichen Gefahrensituation nicht entkommen oder sich nur unter peinlichen Umständen in Sicherheit bringen können. Sie fühlen sich dem Gefühl einer hoffnungslosen Einengung der Bewegungsfreiheit ausgeliefert, ein Gefühl, das sich bis zur Panik steigern kann. Aus diesem Grund können die Betroffenen starkes Vermeidungsverhalten entwickeln, da in sehr unterschiedlichen Ausmaßen sogar Panikattacken auftreten können. Die Praxis für Psychotherapie und systemische Beratung Marianne Rappenglück in München Harlaching bietet Ihnen die Möglichkeit, einen therapeutischen oder einen Beratungsprozess in Anspruch zu nehmen.

Marianne Rappenglück
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