KLAUSTROPHOBIE

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort „claustrum“ (Käfig) und dem griechischen Wort „phobos“ (Angst) ab und bezeichnet das Auftreten von Angstsymptomen in spezifischen Situationen, die durch Enge oder geschlossene Räume gekennzeichnet sind (z. B. in Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Kaufhäusern, Kinos, Theatern, Großraumbüros, in Menschenansammlungen oder auch bei medizinischen Untersuchungen (MRT/CT) in geschlossenen Röhren). Häufig meiden die Betroffenen die entsprechenden Situationen, was u. U. zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensführung führen kann.

Marianne Rappenglück
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